Sagen, was ist…


Mein Beitrag im KIEK AN! (02/2016 ab Seite 42) über die syrische Journalistin Luna Watfa, die selbst in einem Assad-Gefängnis war und dort gefoltert wurde. Heute setzt sie sich dafür ein, dass die Menschen in den syrischen Geheim- und Foltergefängnissen nicht vergessen werden.

„… Was können wir tun?“ Diese Frage steht im Raum als Luna Watfa, eine syrische Journalistin, ihre Rede beendet hat. Eine Zuschauerin steht auf und fragt: „What can we do? What do you expect us to do?“. Es ist ein lauer Sommerabend und sehr heiß im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus. Soeben hat Luna Watfa über das System der Foltergefängnisse und die Geheimpolizei in Syrien berichtet. Davon, wie Freunde und Kollegen nach den Demonstrationen einfach von der Straße verschwanden und nie wieder gesehen wurden. Davon, wie eine Freundin, die im Jahr 2012, als in Syrien sehr viele Syrer noch im Inland flüchteten, für einen geflüchteten Säugling Babymilch besorgt hatte, verhatet wurde: „Du fütterst die Revolution!“, war die Begründung des Assad-Regimes. Ihre Erzählung und eine Amnesty-Dokumentation über das Foltergefängnis #Saydnaya lässt das Publikum sprachlos zurück….”

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